SKULPTURALE OBJEKTE
GALERIE
In meiner Werkgruppe SKULPTURALE OBJEKTE setze ich mich mit dem Spannungsverhältnis zwischen Materialität und Wahrnehmung auseinander. Durch die gezielte Verwendung unterschiedlicher Materialien wie Beton, Holz, Papier, Ton und Stein entstehen Arbeiten, die sowohl visuell als auch haptisch erfahrbar sind.
Ein besonderer Fokus meiner Arbeit liegt auf dem Einsatz recycelter Papierfasern. Aus ihnen forme ich Objekte, deren Oberflächen an rostige oder grünlich patinierte Metalle erinnern. Diese Arbeiten erzeugen eine bewusste Irritation: Obwohl sie ein geringes Eigengewicht besitzen, vermitteln sie den Eindruck großer Schwere – als wären sie aus massivem, über Jahrzehnte oxidiertem Metall gefertigt.
Durch das bewusste Auseinanderfallen von Materialrealität und Erscheinungsbild lenke ich die Wahrnehmung der Betrachter*innen und setze sie einer Irritation aus. Die Objekte fordern dazu auf, gängige Annahmen über Gewicht, Substanz und materielle Authentizität zu überprüfen. Im Spannungsfeld von Sichtbarkeit und Verborgenem, von Realität und Illusion, entfalten sie eine Ästhetik des Verfalls, in der Fragilität und Dauer untrennbar miteinander verwoben sind.
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