SKULPTURALE OBJEKTE
GALERIE
Objektkunst zwischen Materialität, Wahrnehmung und Irritation
Die skulpturalen Objekte von Klaus Biliczky entstehen im Spannungsfeld von Material, Form und Bedeutung. Unterschiedliche Werkstoffe wie Papier, Beton, Holz, Stein oder Metall werden zu eigenständigen Bildträgern einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Zeit, Erinnerung und gesellschaftlicher Reflexion. Zwischen archaischer Anmutung, Materialillusion und konzeptuellem Denken eröffnen die Arbeiten neue Perspektiven auf das Verhältnis von Wirklichkeit und Wahrnehmung.
Die Leichtigkeit der Schwere
Aus recycelten Papierfasern entstehen Objekte von archaischer Präsenz. Rostige oder grün patinierte Oberflächen vermitteln den Eindruck massiven, über Jahrzehnte gealterten Metalls, während das tatsächliche Material überraschend leicht bleibt. Diese Irritation der Wahrnehmung hinterfragt unsere Vorstellungen von Gewicht, Materialität und Beständigkeit und eröffnet einen spannungsvollen Dialog zwischen Realität und Illusion.
Spuren
Arbeiten zwischen Archäologie und Imagination. Sie erinnern an Relikte vergangener Kulturen und erzählen von Vergänglichkeit, Erinnerung und den Spuren, die Zeit hinterlässt. Zwischen Fundstück und Fiktion entstehen Objekte, die Geschichte nicht abbilden, sondern neu denken.
Zeitzeugnisse
Diese Objekte greifen gesellschaftliche, historische und existenzielle Themen auf. Sie verdichten Erfahrungen und Beobachtungen zu bildhaften Zeichen unserer Zeit und laden dazu ein, vertraute Sichtweisen zu hinterfragen und eigene Deutungen zu entwickeln.
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